Dann zupfte er Jonsen am Ärmel und zog ihn hinaus. Schichten von ausgelebten Stundenkörpern fielen zurück. Sie trugen gestohlene Larven vom Schauplatz der Seelen.

Als Jonsen im Hinausgehen endlich begriffen hatte, was war, kroch er wie ein getretenes Tier und wünschte sich weg.

Mit einem Faustschlag setzte Piet die Bohle wieder in die Öffnung. Der blaue Lichtkegel in der Lampe stumpfte ab und ließ sich von der Röte der Dochtstrahlung verschlingen.

Die beiden Hauer bogen schweigend um die Ecke und setzten das Gezähe in den harten Stein. Schränen und Schürfen füllte die sechs Stunden der Restschicht. Wie dumme Kletten in Mädchenhaaren saß das Radgetriebe der Fron im Blut beider und mahlte Schweiß und Ächzen.

Ehe sie die Schicht beendet hatten, kam der Steiger und störte.

Er schnupperte wie ein Polizeihund am Gestein herum. Klopfte, horchte und trat in den Abbruch.

„Ich werde morgen noch ein Dutzend Kerle herschicken,“ sagte er gedehnt.

Piet zerbiß einen dicken Fluch. Jonsen sah nicht auf.

Dann verließ der Steiger mit den beiden den Ort. Sie schritten wie Gänse durch die Enge. Jonsen war der letzte, über eine verschobene Schiene stürzte er plötzlich und brach das Bein.

II