„Du Jean, wenn wir noch eine Stunde schlagen, müssen wir durch sein. Keinen Meter mehr ist die Wand.“

„Verflucht, schlag doch wenn du kannst!“

„Hör’, ehe sie uns von vorn herausgraben, sind wir da hinten schon auf dem alten Gang. Ein Notschacht ist da.“

„Schrei doch nicht so, du Hund! Mein Kopf ist ganz zerschossen. Krepieren müssen wir doch hier. Alles ist vorbei.“

Sein Gesicht fiel mit einem Knick vornüber.

Séverin bemühte sich, wieder auf die Füße zu kommen. In seinen Schläfen und in seiner Stirn beutelten sich dicke Blasen. Blut trat ihm schwarz aus Kinn und Hals.

Dann begann er zu hämmern und dachte an Maruscha. O, schönes warmes Bett mit Maruscha! Nun wird sie oben am Tor stehen und mit den anderen Weibern flennen. O Maruscha! Bald, ja, ach bald komm ich wieder zum Küssen. Schönes warmes Bett. Maruscha!

Er hatte wieder Schwung in den Muskeln und sein Riemen stand. O Maruscha!

Auch Jean hatte sich wieder aufgereckt. Stützte sich auf das Eisen und horchte. Schlenkerte mit dem verwundeten Arm und sackte ein bißchen in den Knien ein.

Plötzlich jauchzte er laut: „Schüsse . . . hör’ . . . Sprengschüsse!“