»Kerl, sage mir nicht, was ich thun soll... Natürlich wirst du dort sein...«
»Ich werde überall sein... Aber mein Hauptquartier wird im Graben sein. Ach, bald hätte ich vergessen! Gehen Ew. Gnaden doch zu Fuß und ohne Laterne.«
»Die Ratschläge haben mir auch gerade gefehlt! Glaubst du denn, daß ich zum erstenmale einen solchen Feldzug unternehme?«
»Verzeihen Ew. Gnaden. Ach, noch etwas! Klopfen Ew. Gnaden nicht an die große Thür, die auf den Platz unter der Weinlaube führt, sondern an die kleine über dem Mühlgerinne.«
»Über dem Mühlgerinne ist noch eine Thür? Höre mal, das war' mir nicht eingefallen.«
»Ja, Ew. Gnaden. Die kleine Thür über dem Gerinne führt direkt in das Schlafzimmer der Müllersleute, und der Tio Lucas benutzt dieselbe nie. So daß, sollte er unerwartet zurückkommen...«
»Ich verstehe... ich verstehe... Jetzt betäube mir die Ohren nicht länger mit deinem Geschwätz.«
»Zum Schluß noch eins. Sehen Ew. Gnaden zu, daß Sie vor dem Morgengrauen unsichtbar werden. Jetzt wird es um sechs Uhr Tag.«
»Das ist ein anderer überflüssiger Rat. Um fünf Uhr bin ich wieder in meinem Hause... Aber wir haben genug gesprochen. Hebe dich weg von meinem Angesicht!«
»Nun denn, Herr... viel Glück!« rief der Alguacil, indem er zugleich dem Corregidor die Hand entgegenstreckte und andächtig die Augen zur Decke erhob.