Nicht was du bist, bist du!

Das, was wir von dir träumen, das bist du!

Was in der dunklen Wehmut unseres begeisterten Blicks erschimmert, das bist du!

Der Duft deines Atems, der uns den Duft der ganzen blühenden geheimnisvollen Welt bringt, das bist du!

Deine nicht erfüllten Sehnsuchten, die auf deinem lieblichen Antlitz kauern, und die wir mehr miterleben, miterleiden als du selber,

Das bist du!

Die Träne, die aus unsern Augen langsam herabrieselt (wir selber wissen nicht, aus welchem Leid sie ihre Quellen hat) das, das bist du!

Und unser Lächeln bist du, wenn du kommst — — —!

Und unsere ernste Stille, wenn du von uns gehst — — —!

Wenn du uns kränkst und wenn du uns verwundest,