Nimmst du dir selbst die Pracht des eigenen Lebens,

Denn was wir von dir fühlen, das bist du! Bleib darum milde — — —.

Dreh’ nicht der Nachtigall den Hals um, wenn sie in die lichte Mondnacht schmettert,

Denn ihr Lied macht erst die Mondnacht zu dem, was sie ist!

O Fraue, laß uns singen, sagen, klagen — — —.

Was du von uns vernimmst, das erst bist du!

DER TOD

Wann soll ich sterben, mich umbringen?! Es ist an der Zeit.

Es ist fünf Uhr morgens. Man sieht noch nicht die großen braunroten Dächer der alten Wallnerstraßenpaläste. Man hört die Uhren von fünf Kirchtürmen. Sie folgen einander so merkwürdig, wie um sich nicht gegenseitig zu stören, lauschendes Menschenohr nicht zu verwirren, das Ohr von Kranken, die dem heimlichern Tage bang entgegenlauschen — — —.

Wann soll es sein?!