macht uns erst wieder leben, leiden und verzweifeln, und auf eine Stunde hoffen, da du, Gebenedeite, wiederkehrst! Für diese Stunde leben wir in Not!

Die da sind, morden uns;

doch die da kommen, um von uns zu scheiden, bringen uns das Glück des abgrundtiefen Seelenschmerzes wieder!

Wir wollen rauschen, brausen und zerschäumen!

Des Lebens eingedämmte Ordnung ist unser heimtückischer Feind, für dumpfes Erdenleben ganz geeignet, das uns, unter der feigen Maske der Rettung, nur lahmlegt und vernichtet und vorzeitigem Tod entgegentreibt.

Helene N., komme, auf daß ich hundert Stunden lang in Fieberzehrung dich erwarten könne — — —. In Fieber mich verzehren, ist mein Leben!

Und scheide von mir, auf daß ich tausend Stunden dir nachtrauern könne — — —.

Mein Geist lebt nicht vom Sein, das lahm macht und gebrechlich — — —;

mein Geist lebt nur vom Hoffen und Verzweifeln!

Du kamst, Helene N., und alles ward belebt und blühte auf — — — —.