„Wo ist der junge Mann?“ fragte der Musikant, „der Bräutigam?“

Der wäre eben auf den Berg gestiegen, um das Feuer zu machen, sagten sie.

Der Harfner hatte den Löffel schon in der Hand gehabt, jetzt legte er ihn langsam weg, stand auf und tastete unsicher nach der Thürklinke.

„Wo wollt Ihr hin, Vetter?“ fragte Kilian, aber der Mann stolperte, ohne Antwort zu geben, über die Schwelle, und mit dem Rufe: „Susanna!“ kletterte er hastig die Leiter hinan.

Kilian eilte ihm nach. „Susanna!“ rief der Harfner oben in der finsteren Dachkammer.

„Müßt nicht zu sehr erschrecken, es ist des lieben Gottes Willen so!“ sagte Kilian, nahm den Musiker bei der Hand und führte ihn zur stillen Bettstatt.

Ein Blick in’s starre, fahle Antlitz, dann sank der verwaiste Greis zu Boden.

Wenige Fuß darüber, auf dem sonnigen Dachgiebel jubelten die Schwalben....