„Viktoria Zimmermann heiß’ ich und bin Dienstmagd auf dem Leeshof in Breitegg, wenn Du’s weißt.“

„Recht gut weiß ich’s, bin letzt Jahr dort im Pfarrhof Knecht gewesen. Wenn Du etwan vom Johann Schmied einmal was gehört hast.“

„Ja Du, vom Sehen aus kommst mir eh bekannt vor,“ versetzte sie, „und sind des Pfarrer-Hansels wegen nicht einmal zwei Weibsbilder raufend worden?“

„Hast auch gehört davon? Na, Dummheiten waren es. Ich hab’ von all zweien gar keine mögen. Und jetzt, denk’ ich, werden sie meinetwegen nicht mehr viel raufen. Den Krüppel mag Keine.“

„Na, das wär’ nicht schlecht!“ rief das Viktel und war recht roth im Gesicht, dann setzte sie leiser bei: „Du kriegst leicht Eine.“

„Sapperlot,“ sagte er jetzt, „was Du für einen vornehmen Ring am Finger hast! Da ist ja gar ein Edelstein drinnen!“

„Ist mir nichts drum,“ antwortete das Viktel, „wenn er Dir gefällt, Hans, so zieh’ ihn herab...“


Was doch die Menschen thöricht sind, gerade oft, wenn ihnen das schönste Glück lacht.