Der Andere zog seine Mütze und antwortete: „Ackerbohnen setzen.“

„Gehört der Acker Euch?“

„Das nicht. Hab’ ihn in Pacht, bis die Bohnen zeitig sind.“

„Und seid Ihr ein Freund von Bohnen?“

„O, das wohl, wenn sie nicht von Blei sind.“

Das Pferd war ungeduldig, aber der Reiter zähmte es, daß es stand, und er sagte zum Arbeiter: „So scheint, daß Ihr auch mit Bleibohnen Bekanntschaft gemacht habt?“

„Mag wohl sein, Herr. Da drinnen“ – er deutete auf den Schenkel – „hat eine gesteckt. Habe den letzten Feldzug mitgemacht.“

„Ei, da sind wir ja Waffenbrüder!“

„So! Auch dabei gewesen? Gewiß bei den Dragonern. Na, das freut mich. Wollt’ der Kamerad nicht ein wenig Rast halten? Da, wie die Straße um den Berg biegt, steht gleich mein Häusel. Meine Alte kann Ihm mit Buttermilch aufwarten und der Rapp – ei ja, ein sauberes Thier! – mag ’leicht einen Schippel Heu; ich komme bald nach, will voreh just mit der Handvoll fertig werden.“