„Also für den Ring, den Du hier zurückgiebst.“
„Schon gar nicht,“ rief sie und ging einige Schritte von ihm weg, „für den Ring schon gar nicht.“
Nun trat mit seinem steifen Fuß der Hans ein, der Bohnensetzer.
„Das Roß steht draußen in der Sonn’ und hat nichts zu fressen,“ verwies er, „das hätt’ beim Militär nicht sein dürfen! – Na, Herr Kamerad, thu’ Er sich kamod machen, den Rappen will ich schon besorgen. Hast keinen Wachholdernen mehr daheim, Viktel?“
Er meinte Branntwein, sie aber war erschrocken über seine Rede und sagte leise: „Kennen wirst ihn doch, den Herrn! Nicht! Jesus und Josef, das ist ja der Herr Hochheit, der Prinz!“
Jetzt starrte der Hans auf den Reitersmann, dabei zog er langsam seine Mütze ab.
„Laßt das,“ versetzte der Prinz, „wir haben Anderes zu besprechen.“
„Ist mir eh gleich so rar gewesen!“ rief nun der Hans drein, „hab’ ja beim Tambach-Defilé die hohe Ehr’ gehabt; haben sich aber Eure Hochheit seither den Bart weggeschnitten! Na, bitt’ gehorsamst.“
Sie redeten noch ein Weilchen hin und her. Der Prinz genoß eine Schale Ziegenmilch. „Besseres,“ meinte das Viktel, „können wir nicht aufwarten.“