Die Kinder waren auch bald davon. Die Großbäuerin jedoch war, da sie gerade so bequem saß, bei dem alten Froschreiter noch am Tische sitzen geblieben.
„Na, wahrlich, ich bin sonst nicht so,“ sprach sie, „aber da bei Euch ist mir schon ganz heimisch geworden. Ihr lebt recht zufrieden mitsammen.“
„Dasselb’ wohl, dasselb’,“ versetzte der Alte, „aber halt die Sorgen, die Sorgen. Alleweil schickt mir der Herr Baron keinen Braten, Ländhoferin, das ist nur zur Weinles’. Sind froh bei unseren Erdäpfeln und beim Kukuruzbrot, ei ja wohl, sind häufig froh dabei! Wär’ nur das fort genug, Ländhoferin, wär’ nur das genug!“
„Na, im Spaß und im Ernst,“ sagte jetzt die Bäuerin, „Winzer, gebt mir den Felix auf meinen Hof. Mit dem Dienstvolk ist’s ein Kreuz; man braucht Einen, auf den man sich verlassen kann.“
„Wär’ schon recht,“ wendete der Alte ein, „aber die Ländhoferin kann ja nicht wissen, ob auf meinen Buben auch ein Verlaß’ ist.“
„Ei ja,“ versetzte sie lebhaft, „das merkt man Einem gleich an.“
„Und nachher –“ sagte der Froschreiter kleinlaut, „nachher hätt’ ich noch erst den Großen weg, der mir ohnehin auch daheim sein Essen verdient. Und auf’s Jahr zur Stellung müßt’ ihn die Ländhoferin doch wieder fortlassen.“
„Davon red’ ich ja,“ rief sie, „und deswegen geht er auf den Hof, daß er nicht zu den Soldaten müßt’, das bring’ ich zuweg; wisset, Froschreiter, Unsereins weiß da schon aus.“
„Ja!“ seufzte der Winzer wie erleichtert auf, „da thät der Bub’ freilich sein Glück machen!“