Wagen und Weib eilen davon;
Mit ihnen der Sohn.
Unter dem Birnbaum, auf dem Rasen, wo zur Mittagszeit der alte Michel geruht hatte, saß am Abend der hohe Rath des Froschreiterhauses.
Der Felix hatte sich schon einen gewaltigen schafwollenen Schnurrbart zubereitet gehabt, gesinnt, denselben an diesem Abende an seine Oberlippe zu kleben, sich dergestalt bei den Weinlesefesten der Nachbarschaft einzufinden und den schönsten Mädchen der Gegend beim Tanze keck das Ding an die Wangen zu reiben. Nun überließ er den bereits scharf gewichsten Bart dem kleinen Anton, der sich damit sofort auch ein ganz martialisches Aussehen beilegte.
Felix hatte an Anderes zu denken. Lag er denn unter dem Birnbaum auf dem Bauch, stützte die Ellbogen in den Erdboden und sein Haupt auf die Fäuste und starrte in’s Gras hinein.
„Sollten es uns überlegen,“ meinte der Alte, welcher ebenfalls auf dem Rasen lag und seinen krummen Nacken streckte, „sollten es uns überlegen, hat sie gesagt.“
„Hab’ nichts zu überlegen,“ antwortete Felix, „ich fahr’ mit auf die Länd’!“
Da brach die Mutter in Schluchzen aus. „Jetzt verlangst auf einmal weg. Sag’ es, Felix, was Dir daheim nicht recht ist.“
Auf dieses Wort kugelte sich der Bursche über und sagte: „So nicht, Mutter, so müßt Ihr Euch nicht denken. Mich gefreut’s ja daheim, aber wenn man sich’s besser machen kann – Jeder thut’s.“