„Und dort,“ sagte er hierauf, „neben dem Schachen steht noch ein kleines Haus, das wird wohl nimmer dazu gehören.“

„Gehört Alles dazu!“ rief die Bäuerin, „ist aber nicht der Müh’ werth, ist das Ausnahmsstübel für die alten Leut’.“

„So wie in Zollau das Spital?“

„Auf ein Gleiches. Die alten Leut’, das sind die alten Besitzersleut’ vom Hof, welche die Wirthschaft den Jungen übergeben haben. Na, die haben im Häuserl dort ihr Ableben.“

„Nachher kommt die Ländhoferin auch einmal hinein,“ bemerkte der Winzerssohn, um zu beweisen, daß er die Sache begriff.

Darauf schwieg sie eine Weile.

Die Pferde trabten weiter.

Ein paar Bauersleute kamen des Weges und grüßten die Großbäuerin.

„Ja, ist schon recht,“ gab diese als Gegengruß, des Weiteren blickte sie gar nicht seitab.

Die Ländhoferin war überhaupt, je näher sie dem Gehöfte gekommen, desto gemessener, ernsthafter, ja fast herrisch geworden. Der Hirt, der eben die große Heerde vom Felde trieb und gerade noch lustig seine Schalmei geblasen hatte, machte ein mißmuthiges Gesicht, als er Roß und Wagen der heimkehrenden Bäuerin sah.