„Wollt schier mit ihm zufrieden sein.“
„Und – die Ländhoferin, meinst, wär’ nicht vonnöthen?“
„Gehört freilich auch dazu,“ versetzte der Bursche und zupfte am Lodentuch.
Dann schwiegen sie Beide – schwiegen so lange, daß sich ein Mäuschen versucht fand, aus seinem Versteck zu lugen. Hastig schreckte das Thierchen zurück, denn es hatte plötzlich die glühenden Augen des Weibes gesehen.
„Felix,“ sagte nun die Ländhoferin unter einem seltsam schweren Athem, „Felix – Felix, weißt Du, daß ich Dich unbändig gern hab’?“
Der Unterviertler sah sie an mit großem, klarem Auge. Ohne ein Lächeln und ohne ein Erröthen sah er ihr in’s Antlitz und – schwieg.
Da haschte sie nach seinen Händen, zog dieselben hastig an sich: „Herzensbub! Du bist mir angethan, und bei meiner Seel’, ich mach’ Dich zum Ländhofer! Du lieber Bub, Du Herzensbub!“
Beide Arme schlang sie um seinen Nacken, mit heißer Leidenschaft küßte sie seine Stirne, seine Locken, seine Augen, seinen Mund.
Er ließ es geschehen, bis sie vor Liebkosung wie erschöpft war. Dann zog er sein rothes Sacktuch hervor und wischte sich damit das Angesicht ab. Sie meinte, es wäre ihm so heiß.