„Ja, der Vormund ist Waldmeister und Werktags selten daheim. Und morgen möcht’ ich noch den Flachs einbringen helfen.“

„Daß sie Dich vom Haus jagen kann, steht gewiß nicht im Testament!“ sagte der Unterviertler.

„Ganz was Anderes soll darin zu lesen sein, wie mir der Vormund zu verstehen gegeben hat,“ entgegnete das Mädchen, „was auch der Will’, es bleibt eine böse Sach’, weil so viel Unfried’ daraus wird. – Nur den lieben Frieden wünsch’ ich mir, und ein wenig gern haben sollten mich die braveren Leut’ – sonst brauch’ ich nichts.“

„Gern haben,“ sagte hierauf der Winzerssohn in frischer Schalkheit, „gern haben, Constanze, will ich Dich schon sakrisch; doch ob ich Dich immer in Fried’ laß’, das kann ich Dir nicht versprechen.“

Hierauf wollte das Mädchen sein Lämmlein wieder, da dieses aber nicht mehr zu erwischen war, so mußte es sich bescheiden und den Burschen kosen.


Um Bräutigam und Haus

Spielt sie die letzten Karten aus.

Das Bett in den Knechtestuben war immer noch nicht fertig. Felix schlief immer noch im Zimmer des seligen Ländhofers.