Als der Fremde sein Geld wieder in die Ledertasche getan, diese in dem Brustsack geborgen hatte und dann mit einem barschen »Gute Nacht!« auf seine Stube gegangen war, bezahlten auch die übrigen Gäste ihre Sach’ mit Nickel und Kupfer und verzogen sich.

Übriggeblieben in der Gaststube war nur noch der Krauthas. Der klingelte mit den Fingernägeln auf dem leeren Schnapsgläschen.

»Heut wird nix meh geschenkt!« beschied die Kellnerin.

»Nachher zahlen!«

»Was haben S’ denn?«

»Nit bei dir, beim Wirt will ich zahlen.«

Sie rief den Michel, der schon zu seiner kleinen Familie in die Schlafstube gehen wollte.

»Na, was ist’s denn, Krauthas? Schlafenszeit!«

»Wo darf ich schlafen? Da auf der Bank, gelt?«

»Zahlen will er,« rief die Kellnerin. Da gestand der Mann dem Wirte ein, zahlen könne er heute nicht.