Sie fragten ihn, ob er etwas wisse, er gab keine Antwort. Jetzt stieß auch der Gerhalt auf ihn.
»Gefürchtet hab ich’s ja, gefürchtet hab ich’s!« sagte et zum Wirte. Der gab keine Antwort.
»Gott und Herr, wie ist denn das zugegangen? So red Michel, so sag’s!«
Sagte der Michel: »Kein Mensch kann’s glauben.«
»Wo ist’s geschehen?«
»Auf der Brucken.«
»Und hast ihn nit können halten? Michel, ich hab dir’s so fest aufgetragen!«
»Jetzt hebst du auch an!« schrie der Michel erregt.
Dann verlor er sich.
An beiden Ufern des Flusses jede Böschung und jeden Tümpel haben sie abgesucht. Wo Arm- oder Wurzelwerk des Gebüsches ins Wasser niedergriff, da haben sie hineingeleuchtet. Unten an dem alten Sägewerk des Gerhalt hofften sie ihn sicher zu finden, denn dort wurde der Fluß durch einen Vorbau gebrochen. Aber die Leiche war nicht da und auch nicht im Fluder und nicht im Tümpel unter dem Radwerk. Unterhalb der Säge wallt die Ach breit und mit vermindertem Gefälle dahin, der Murr zu. Sie haben ihn nicht in der Tauernach und nicht in der Murr gefunden.