»Er ist seinen Buben nachgefahren nach Löwenburg,« sagten die Leute.
Am Abende des nächsten Tages auf der Sandbank bei Ruppersbach, da lag er ausgeworfen, ein Häuflein Tod. Der Fischer hatte zuerst gemeint, es sei ein alter Lappen, den jemand weggeworfen. Zerrissen, zerknüllt, voller Sand und Schlamm, aber noch kenntlich – der Förster Rufmann.
Drei alte Bauern standen beisammen, als man ihn nach der Totenkammer brachte.
»Das muß ich sagen, um den Mann ist’s schad. Hätt noch lang leben können, wie der noch fest ist gewest. Aber – an seiner Stell hätt ich’s auch nit anders gemacht.«
»Und wenn man sich bei so einem Unglück nit tot machen kunnt, müßte man sich frei neun Klafter tief in die Erden verkriechen.«
»Was sagst denn aber, wenn er jetzt nit in den Friedhof darf – han!«
»Wenn ein solches Absterben nit verziehen wird, nachher – jetzt hätt ich aber bald was gesagt!«
»Da gehn wir all miteinander zum Pfarrer und verlangen’s!«
»Ist nicht vonnöten,« sagte ein Hinzugetretener.
»Oh, Hochwürden! Wir küssen die Hand!«