So oft die Küchentür aufging oder auch nur das Küchenfensterlein, spannte der Friedl die Augen. Aber er nahm nichts wahr. Auf dem Tisch, in einem weißen Krüglein, stand ein frischer Blumenstrauß. Das war alles.

Kurz, aber lebhaft hatten sie erzählt von den Verhören in Löwenburg, besonders vom Krauthasen, und wie ihre Unschuld aufgekommen war. Da fragte Elias plötzlich: »Ist jetzt nit ein Rufmann gestorben, da wo herum –?«

Der Michel konnte wohl nicht gleich antworten.

»Auf dem Friedhof haben wir einen Rufmann gefunden.«

»Seid ihr auf dem Friedhof gewesen?«

»Das ist gewiß der Tabakkramer in der Sandwiesen,« sagte der Friedl, »hat ja Paulus geheißen, nit?«

»Mir scheint.«

Der Michel tat, als sei er gerufen worden. Er ging rasch hinaus und sagte zur Frau Apollonia, die schon immer ängstlich gehorcht hatte an der Tür: »Das soll wer anderer tun. Ich bring’s nit übers Herz.«

»Aber mein Gott, ehvor sie heimkommen, muß es ihnen doch gesagt werden.«

»Frau, sie kommen selber drauf, sie sind schon nahe dran.«