»Fünfhundert Kronen!« sagte der Michelwirt.

Da war es still.

»Was soll das heißen?« fragte der Beamte.

»Der Mann ist nit recht gescheit!« rief ein anderer drein. »’s gilt nit!«

»’s gilt!« sagte der Michel, trat an den Tisch und erlegte fünfhundert Kronen.

Jetzt war alles gerührt. »Er tut’s für seinen Freund. Den Buben wird’s wohl gut tun.«

Das meinte der Michel eben auch. Aber er meinte eben auch noch etwas anderes.

Als er die Laute zu sich genommen hatte, pfiff er dem Wenzel und schnell ging’s auf dem Steirerwäglein nach Eustachen. Und vergnügt war er schon darüber, daß er den Försterbuben einen Possen hatte spielen können. Obgleich sie nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen. Den beträchtlichen Erlös für die Sachen werden sie wohl nicht können zurückweisen. – Kaum daheim angekommen, eilte er auf seine Stube, um die Laute zu versuchen. – Sie war all verstimmt. Er setzte an die Schrauben den Stimmschlüssel; nein, die Saite könnte reißen. Er strich mit der Hand darüber hin. Er setzte das Instrument an die Brust, tastete die Griffe, zupfte die Saiten:

»Wann ich amal stirb, stirb, stirb.

Schlagt’s auf die Truhen drauf,