»Aber es tät dir gut, Vater.«
»Nit schlafen! – Hab so schreckbar müssen träumen, vorgestern. Vor Zeiten – oder wann. Vom Förster Rufmann was. Von seinen Buben was. – Schlafen will ich nimmer – nimmer …«
Dann ist sein Körper zurückgesunken auf das Kissen.
Leidlos – liedlos.
Die Försterbuben im Urwald
Ungefähr ein Jahr nach Michels glückseligem Tage übergab der Postbote dem jungen Wirt einen Brief, den der Empfänger in der Hand mehrmals um und um drehte und aufmerksam betrachtete, ehe er ihn seiner Frau gab, an die er adressiert war.
»Du, Helenerl! Da schau einmal. Schau dir diese Marke an. Eine russische oder woher. Oder wo du überall Bekannte hast!« setzte er schalkhaft bei.
Sie schaute den Brief ebenfalls an und suchte dann die Schere, um ihn aufzuschneiden.
»Uh, Nelson! wo ist denn das lauter? Gar aus Engelland her?« Sie sah nach der Unterschrift und erschrak ein wenig. »Mir scheint,« sagte sie und wendete sich seitlings, »das geht mich allein an.«
Und in dem Briefe stand es so zu lesen: