»Zwicken tät’s gut, aber Stoppelzieher hat’s keinen.«

Sie standen und lehnten so herum. Es war noch nicht viel los. Den Burschen tat der Branntwein nicht recht schmecken. Und der kaiser-königliche Straßenschotterer wollte der klügste sein. Er goß einige Tropfen Schnaps auf die hohle Hand, rieb sie mit beiden Händen ein und roch. Dann hielt er die Hand dem Nachbar hin: »Riech einmal!«

Der tat’s. »O du! Wasch dich besser!«

»Das ist nit die Hand, mein Lieber, das ist der Schnaps.«

»Junger Herr!« lispelte der Krauthas, und um die Mundwinkel spielten zuckend die Halbringe. »Du mir mein Schligerwitz nicht schmachen! Der ist wohl ein gar guter Kamerad, muß ich dir verraten. Hast eh kein Schneid! Sauf Schligerwitz!«

Und mit dem Kopfe den Takt wiegend, trällerte er grinsend:

»Der Schligerwitz, der Schligerwitz,

Der is a guater Spatzenschütz,

Der macht a Schneid und gibt a Hitz,

Der Schligerwitz!«