»Na ja – hab halt g’meint. – Was sagt ihr zu dem da?«

Ein Büschel Spielkarten warf er auf den Tisch.

»Die sollst erst einmal ins Bad schicken,« spottete der Friedl.

»Geh, meinst?« entgegnete der Krauthas pfiffig. »Kunntst dich ja von der Herzdam nit trennen!«

»Wer, ich?«

»Tragst sie eh Tag und Nacht an deiner schneeweißen Brust.«

»Ich? Wen? Die Herzdam?«

»Wettst was, du tragst auch jetzt die Herzdam unterm Brustfleck?«

»Die wird wohl bei ihren Kameraden liegen,« sprach ein Gerhaltssohn und suchte im Kartenbüschel nach der Herzdame.

»Selm wirst sie nit finden,« gixte der Köhler, »die duckt sich jetzt an des jungen Herrn Fridolin Rufmann sein heißes Herz.«