»Ja,« antwortete er und zog das Wort in die Länge, daß es zur Not auch für zwei gelten konnte. Er hatte also doch verstanden, trotz des Wasserrauschens, und war wieder das ganze Gespräch vom Nichtverstehen überflüssig gewesen. Jenseits der Brücke lagen noch Schneereste und dabei die Bretter, teils entzweigebrochen, teils noch aneinanderhängend. Der zerstörte Brunnen quoll irgendwo aus der Erde und sumpfte den Boden.

»Da soll ja die Kapelle gestanden sein,« sagte sie.

»Ja. Da ist sie gestanden.«

Nach einer Weile wieder sie: »Ist’s wahr, daß sie eine Schneelahn hat umgeschmissen?«

»Ja, ’s selb ist so. Eine Schneelahn.«

Und wieder nach einer Weile: »Um die Kapelle wird Ihnen wohl recht leid sein, Herr Elias Rufmann?«

»Eh na. Ist ein alter Scherben gewesen.« So er und nichts weiter.

Da dachte sie, jetzt laß ich’s bleiben. Und war froh, daß der andere kam.

Auf der Kugelbahn hatte der Friedl, während er just die Kugel hinausgeschoben, bemerkt, daß Michelwirts Helenerl dort mit seinem Bruder Elias ging.

Alle neune konnten fallen, seinetwegen! Er guckte nicht weiter danach, er eilte hinab und über die Brücke.