So hatte der Friedl sich zu den Gerhaltbuben gesellt.

An den Osternachmittagen zogen sie von Haus zu Haus, sagten vor der Tür ihr Sprüchlein her und hielten ihre Leinwandsäcklein auf. Wer kein Säcklein hatte, der brachte eine Zipfelmütze mit. Sie wurden überall gut aufgenommen; die Gerhaltbuben als die Söhne des Fürstandes, der Försterfriedl, weil er der Försterfriedl war. Den hübschen, frischen, lustigen Jungen hatte man überall gern. Er hatte so einen treuherzigen Übermut, der gerade den Weibsleuten gefiel.

»Du, Poldlhoferin,« bettelte in einem der Bauernhäuser ein Gerhaltbub, »magst nit mir auch ein paar geben?«

Seit wann man mit einem Ei nit mehr zufrieden wäre?

»Seit der Försterbub zwei kriegt.«

»Ei, der Dunner! Zwei hätt ich ihm geben, dem Friedl?«

»Wohl, wohl, zwei hast ihm geben, dem Friedl.«

»So muß ich mich narrisch vergriffen haben.«

»Vergreif dich noch einmal narrisch!«

»Ah, ich weiß schon, für seinen Bruder, den Studenten, ist eins vermeint gewesen.«