»Vermein halt meinem Bruder auch eins. Dem, der noch daheim ist.«
Da blieb der Jungbäuerin nichts anderes übrig, als auch dem Gerhaltsohne zwei Eier zu schenken. Der andere Gerhaltbub übte dieselbe Erpressung und sie mußte sich fügen, weil ihre heimliche Bevorzugung des Försterbuben an den Tag gekommen war.
So traten die Buben auch vor die Tür des Michelwirtshauses. Alle drei zusammen, mit gleichtönigen Stimmen, in der Art, wie Bauernleut’ beten, sagten sie ihren Spruch auf:
»Die Glocken, die locken
Zur Osterfeier,
Wir locken, wir locken
Die roten Eier,
Bei schönen Dirnlein
Mit rotem Mund,
Frisch und gesund,