»Wo ist der Friedl?«

Der Friedl war vorher vom Waldweg herabgekommen. An der Hausecke hatte er gehorcht, und als er nun merkte, was es gab, trat er vor. Der Förster fuhr ihn derb an, wo sie die Nacht zugebracht hätten?

»Mit der Büchse sind wir ausgewesen,« antwortete der Bursche.

Der Förster hob betroffen sein bärtiges Haupt. »Mit der Büchse?«

»Marder schießen.«

Der Förster schwieg ein Weilchen. Dann schüttelte er den Kopf. »Försterbuben. Und wissen nicht, wann man Marder schießt.«

»Ist der auch mitgewesen?« fragte er, den Studenten am Rockkragen fassend und ihn dem Friedl vorschiebend.

»Wo hast denn das Gewehr?« fragte der Friedl den Bruder.

»Unter der Brücke ist’s.«

»Unter der Brücke? Will doch einmal sehen, ob’s wahr ist,« sagte der Förster.