Von jetzt ab hatte Elias Hochachtung vor dem Bruder, und um so größer war auch seine Zufriedenheit, ihn bei jenem wilden Beginnen verhindert zu haben. Das war auch eine Tat gewesen und nicht ein Schulpensum. War er doch noch immer der Meinung, es habe sich damals um einen Mord gehandelt.
Eines Tages hatte sich auf ihren Waldwanderungen auch der Michelwirt angeschlossen. Der hatte einen Bergstecken bei sich, denn seine Absicht war: höher hinauf. Auf dem Rauhruckjoch besaß er ein Touristenhospiz, das stets mit den feinsten und vornehmsten Gästen überfüllt war. Aber nur in der Vorstellung. Es machte ihm mehr Vergnügen als das Wirtshaus in Eustachen und gar keine Sorgen. Ein nicht eingebildeter, sondern ein wirklicher Besitz von ihm war eine Schwaigerei auf der Twengalm, die im nächsten Sommer in Betrieb gesetzt werden sollte. So wollte er nun nachsehen, ob Sturm Und Schnee die alte Hütte nicht mitgenommen hatten im vergangenen Winter, oder welche Ausbesserungen nötig sein sollten.
Durch den Hals hinein bildeten sich die munteren Männer, der Rufmann und der Michel, ein, sie wären ein paar frische Holzknechte, und sangen zu zweien:
»Und die Holzknechtbuaben
Müssen fruh aufstehn,
Müssen ’s Hackerl nehmen
Und in Holzschlag gehn.
Wann die Sonn schön scheint
Und das Hackerl schneidt,
Lebt der Holzknechtbua