„Bei Jesu im Himmel, ich weiß es nicht!“

Er langsam, wie träumerisch: „Bei Jesu im Himmel? — Du weißt es nicht? — Dann werde ich dich schon erinnern müssen.“

„Was soll das Umreden! Sag’s, was du meinst!“

„Verstell’ dich nit, Hansel. Gesteh’s nur offen ein, daß du die Schuld bist. Bei ihr...“

Jetzt habe ich ihn aber auch verstanden. — Daß er es noch nicht wissen sollte, was ich weiß! Aber wie soll er’s denn wissen, wenn es der Lehrer mir als Geheimnis anvertraut hat!

So sage ich nun zum Rocherl: „Wenn es so steht! Wenn ich in diesem Verdacht bin! Wenn man mich gleich niedermachen will, anstatt dort anzufragen, wo man’s doch leicht würde erfahren können, dann — bleibt mir keine Wahl mehr, was zu thun ist. Meinen Dank an deine Eltern für alles Gute — du kannst ihn ausrichten, oder auch nicht, wie du willst. Morgen früh braucht mich dein Vater nicht mehr zu wecken.“

„Fortgehen ist freilich das Bequemste,“ sagte er.

„Rocherl! Mein Bleiben dürfte dir nicht wohlbekommen!“

Er sagt nichts mehr, stolpert aus dem Stall.