„— — Der Haß?“

„Der Haß macht häßlich!“

„Brauchest mich ja nit anzuschauen, wenn ich dir nit gefall’!“ sagte er rasch und wendete sich ab.

Was lauert in dem?! —

Vor kurzem war der Konrad wieder bei ihm, der Jäger. Er hatte gehört, der Rocherl wäre auf der Alm von Lotterbuben beleidigt worden.

„Ist es dir recht, Rocherl, so zahl’ ich’s ihnen heim.“

Antwortete der Junge: „Da braucht’s nix heimzuzahlen. Wenn die Kulmbockische an einem hängen bleibt, dann hat er eh sein Teil. Und was geht das dich an!“ Nach diesen Worten wendete er sich nicht seitab wie sonst, blieb noch stehen vor dem Jäger und sagte: „Konrad, wenn du wieder einmal gut schießen willst — einen Bock thät’ ich wissen!“

Das verstand der Jäger nicht. Zögernd ging er seines Weges. —

Nun wieder etwas anderes. Gestern am Abend gab es Tierhetze. Sah ich über die Breitwiese hin unsere braune Kuh laufen, mit hin- und herschlagender Wampen erschreckt dahintrotten, hinter ihr der Bismarck und ganz hinten lauft mein Adam, erregt den Pudel hetzend auf das Rind. Das will schon fast zusammenbrechen vor Erschöpfung, der Adam aber immer noch: „Huß, Bismarck, huß, huß!“ Und beide der Kuh nach.