„Dieser Winter! Der Schullehrer.“
„Der Schullehrer ist da? Na, das wird doch nichts Schlechtes sein.“
„Natürlich, du wirst es just wissen!“ höhnte er. „Nichts Schlechtes, wenn er die Barbel, die er ins Unglück gebracht hat, jetzt wegführen will!“
„Aber Mensch, das ist ja gut! Dann ist’s ja in Ordnung!“
„Ich leid’s nit! Ich leid’s nit!“ stieß er hervor, seine Zähne schlugen fiebernd aneinander.
„Sei froh, daß er noch der ehrliche Kerl ist und sie zum Weib nimmt.“
„Verdammt! Verdammt! Verdammt!“ Mit wildem Griff, als lange er nach einer Waffe, erfaßte er den Draht und knickte ihn entzwei.
„Ich verstehe dich nicht, Rocherl! Sei doch zufrieden, daß wieder einmal etwas Fröhliches kommt. Du weißt es ja, daß deine arme Schwester jetzt nichts notwendiger braucht als einen Ehrentag.“
„Ja, wo er es zuerst auf das angelegt hat, daß er sie nachher in seine Gewalt kriegt. Weil sie ihn sonst nit mögen hätt’ — nie!“
„Siehst du denn nicht, wie lieb sie ihn hat?“