„Mehr kann er nit thun.“
„Du, Valentin,“ sagt der Rocherl, gleichsam in Krämpfen sagt er es: „Ich kann mit der einzigen Hand nichts machen, sonst — sonst hätt’ ich nicht auf dich gewartet. Jetzt wirst du mit ihm abrechnen.“
„Mit wem? Mit dem Lehrer? Wenn er sie ja heiratet!“
„Und ihr Ruf? — Und ihr Ruf?“
„Warum bist du so auf, Bruder Rocherl? Ein Malheur, das Jedem passieren kann.“
„So sagst du?!“ ruft der Rocherl ganz betroffen aus. „So schlecht bist du geworden?!“
Da giebt der Soldat zur Antwort: „Mein Lieber, du sollst es erst wissen, wie es in der Welt zugeht!“
Dieses Gespräch ist zwischen den beiden Brüdern geführt worden, vor der Hausthür im Mondscheine. Dann wollte Valentin die Schwester sehen.
„Jetzt schläft sie,“ sprach die Mutter. „Laß sie rasten. Sie hat viel gelitten.“