„Ganz leicht,“ sagt er.
„Auf wie lange?“
„Auf unbestimmte Zeit.“
„So, so!“ sage ich, „das wundert mich.“ Und wie noch eine Frage an ihn gestellt wird, wendet er sich rasch und geht zur Thür hinaus.
Siebenunddreißigster Sonntag
Am siebenunddreißigsten Sonntage.
An diesem Briefe schreibe ich schon seit Wochen. Du willst ja, daß ich dir alles genau erzähle. Wie kann man das nur, wenn so vielerlei auf einmal vorfällt und wenn es so viel anderes zu denken und zu thun giebt, als eine Geschichte aufzuschreiben, die sich freilich immer wiederholt auf der Welt, die aber dem, der sie gerade erleben muß, furchtbar neu und verwunderlich ist.
Beim Valentin blieb ich stehen, er aber nicht bei mir. Da bin ich ihm so lange nachgegangen, bis er mir in der Strohschaubkammer nicht mehr entschlüpfen konnte. Er kauerte auf dem Schaub und preßte sein Gesicht ins Stroh.
„Valentin,“ redete ich ihn an. „Zu deinem Hause stehe ich so, daß auch zwischen dir und mir Vertrauen sein darf. Gestehe mir’s ganz offen, du bist desertiert!“