„Wird nicht gehen,“ sage ich.
„Und bleibe in Hoisendorf Lehrer, einstweilen. Denn draußen hat sich nichts Passendes gefunden.“
Nun wende ich mich ihm zu, mit meiner ganzen Breitseite, und sage: „Winter! Wenn sich draußen etwas gefunden hätte, so wärest du wahrscheinlich draußen geblieben. Weil sich nichts gefunden hat, so kommst du nach Hoisendorf zurück und willst doch die Barbel heiraten!“
„Die heirate ich auf jeden Fall!“ sagt er.
„Die heiratest du auf keinen Fall!“ sage ich.
„Teufel!“ sagt er und tritt einen Schritt zurück.
„Ja, mein Lieber, die Barbel hast du verpaßt. Die ist schon verheiratet.“
Er tritt einen zweiten Schritt zurück, kreuzt die Arme über die Brust, mit weit aufgerissenen Augen schaut er mich an und fragt: „Die ist schon verheiratet. Wie so? Das verstehe ich nicht.“
„Und ich kann dir’s deutlicher nicht sagen. Am vorigen Sonntage hat die Trauung stattgefunden.“