„Kannst sie schon brauchen, die Hand?“
„Nit abbiegen laßt sie sich.“
„Thut’s noch weh?“
„Das glaub’ ich. Voraus bei der Nacht.“
„Wenn nur einmal das Blei heraußen ist!“ meinte der Jäger. Dann schwieg er still und schien, wie es mir, dem Lauscher, vorkam, nach passenden Worten zu suchen. Und nach einer Weile: „Es ist wohl saudumm, daß es so hat sein müssen. Ich hab’ am vorigen Samstag für drei Monat meine Löhnung bekommen.“
„Ist eh recht,“ sagte der Rocherl. „Zu den Feiertagen braucht der Mensch immer Geld.“
„Nit deswegen, Rocherl. Weißt — schau — ich hab’ dich um was bitten wollen. Im Wirtshaus — kannst dir denken — g’freut’s mich nimmer. Das Kartenspielen auch nit. Für den Tabak langt’s so noch aus.“
„Hast recht,“ sagte der Rocherl.
„Schau, du solltest deine Hand halt doch von einem ordentlichen Arzt untersuchen lassen. Ob das Ding wohl auch richtig heraußen ist. Daß du kein Krüppel wirst. Denn, wenn’s nit heraußen wär’ —. So hab’ ich mir gedacht, es ist meine Schuldigkeit, daß ich —. Gelt, Rocherl, du bist mir nit bös deswegen.“
Den Ballen seines blauen Sacktuches wickelte er auseinander und da ist ein Geldtäschlein zum Vorschein gekommen.