Seine Augen waren immer naß und roth unterlaufen, an ihnen war eine Gemüthsbewegung nicht zu merken. Hingegen weinte Walpa bitterlich und der Rothhaarige — das war ja der Seizmüller — trommelte mit den Fingern auf dem Tisch. —

Noch am selben Abend lief die Walpa zu der Nachbarin: „Thorhofbäuerin, ein Stein liegt mir auf...“ Und sie schluchzte.

„Maria und Josef, Walpa, was ist denn geschehen?“

„Weiß mir nimmer zu helfen. Heut’ haben sie uns Alles versiegelt und jetzt soll ich den Seizmüller nehmen.“

„Was sagst?“

„Der Seizmüller giebt das Geld her, wenn ich ihn heirate, und daß sich mein Vater wieder kunnt heraushelfen.“

„Es ist kaum sechs Wochen her, seit er sein erst Weib in den Freithof hat tragen lassen,“ sagte die Thorhofbäuerin.

„Desweg, das gefällt mir schon gar nicht und mich deucht, diesen Menschen heiraten, das kann ich nimmer. Ich hab’ nichts gegen den Seizmüller, aber allweg kommt’s mir vor, das ist für mich nicht der Rechte, und es geht mir halt was zu Sinn. Thorhofbäurin, ich bin schon hell verzagt.“

„Walpa,“ sagte die Bäuerin, „setz’ Dich her und iß mit uns Schmalznocken.“