Er nickte ihr beistimmend zu.
„Du sollst auch schlafen, Blasi, gute Nacht!“
Er lächelte. Sie drückten sich die Hände.
„Du bist auch heiß,“ murmelte er, „Du mußt Dich nicht kränken, Frieda, wenn nur in der Brust das Stechen gut ist, so stehe ich schon wieder auf.“
Dann gingen sie auseinander.
Der Arzt kam auch zu ihrem Bette, das unten in der großen Stube stand. Und er schickte durch den Boten auch für sie Medicin — ganz die gleiche, wie für den Mann.
Vier Tage hernach, als der Bote wieder nach Koberburg kam, sagte zu ihm der Arzt: „Dieweilen nur Mandelmilch trinken, ich komme bald nach. Und — was ich sagen wollte — wenn Du den Geistlichen könntest mitnehmen.“
Als auf dem Thurme das Versehglöcklein läutete, fragten die Koberburger, wen es anginge.
Der Lindenwirth that eben die aus Fichtenreisern gewundenen Hochzeitskränze von der Thür, der sagte: „Die Sandhauserleut’, hab’ ich gehört, die jungen Sandhauserleut’!“
„Das wird wieder eine breite Lug’ vom Lindenwirth sein,“ hieß es. Als der Priester zurückkam, sprach er die Worte: „Eins tragen sie heraus, wenn nicht allzwei.“