„Vielmals um Entschuldigung!“ hauchte die schöne Mali nochmals.
„Bitte, bitte!“ entgegnete ich, verließ die Werkstatt und eilte dem Opernhause zu.
„Arthur heißt er!“ Das war meine Empfangsmarke, mit der ich mich auswies, daß ich den Tag früher in der Werkstatt war. Und die Uhr — sie geht heute noch und bringt mir gute und böse Stunden.
Vielleicht macht es schön Malchen so mit Arthur.
Eine Schatzgräberhistorie.
Kann mich nicht entsinnen, daß die Geschichte von Guido Haidenlang je noch bei einer Christenlehre erzählt worden wäre. Sie ist aber just nicht übel und kann zu Nutz und Frommen sein.
Der Guido Haidenlang war ein Torfstecher und hatte dieses Handwerk in der Hoffnung gewählt, dabei irgend einmal einen vergrabenen Schatz zu finden. Seitdem seine Annamirl sich über ihn hinweggeheiratet hatte, mochte er mit lebendigen „Schätzern“ nichts mehr zu thun haben; hingegen beherzigte er die Sagen von dem unermeßlichen Gold und Silber, das seit Pharaos Zeiten auf der Moorheide begraben liegen soll.