»Die Schwabengeher werden schon hoch oben sein!« rief er so nebenbei dem Hauptmann zu.

»Hast du sie gesehen?«

»Bei der zweiten Fölzbrücke sind sie mir begegnet,« berichtete der Bursche, »sind ihrer aber nicht mehr alle. Der Herr Leutnant hat in der Hütte zurückbleiben müssen.«

»Mein Schwager?«

»Hat sich beim Zaunstiegel den Fuß so stark verstaucht, daß es aus war.«

»Ist doch meine Frau bei ihm geblieben?« fragte der Hauptmann.

»Die Geißer-Gretel gibt ihm Umschläge.«

»Und meine Frau?«

»Sie werden jetzt schon hoch oben sein. – Na, vorwärts. Pack an, Mylord!«

Unter Gekläffe trappelte es weiter, und der Hauptmann blieb an der Linde zurück. Aber er war aufgestanden. Vor allem ließ er einen Wagen einspannen und fuhr zur Hütte in der Fölz. Dem Herrn Leutnant ging's nicht am schlimmsten, er war schon wieder davon, aber nicht auf den Hochschwab, sondern, wie ein Halter schmunzelnd dartat, in die untere Fölzsteinalm, wo die kraushaarige Geißer-Gretel ihre Ziegen hütete.