»Wohl ein Bauer?«

»Das nicht.«

»Gar ein Bürger?«

»Wohl ein wenig mehr.«

»Was tausend! Ein Gutsbesitzer?«

»Und noch etwas dazu, gnädigster Herr.«

»Zum Rätselraten sind wir beide nicht beisammen, mein Junge!« sagte der Fürst etwas ernster.

»Ich glaub's auch gar nicht,« sprach der Bursche dreister. »Es geht nur so ein Gerede. Und die Leut' sind ganz wild darüber. Sie sagen, dafür tät' ein braves Bauernmadel zu gut sein. Aber die Weibsbilder setzen sich's gleich in den Kopf und glauben die größte Dummheit. – Der gnädigste Herr wollt' sie haben, sagen sie …«

Das war jetzt für den Erzfürsten keine Kleinigkeit. In solcher Lage war er nie gewesen und von seinen Berufsgenossen auch kaum jemals einer. Darauf ist keine Hofetikette eingerichtet. In zorniger Erregung wählte er den kürzesten Weg und sprach sehr langsam und nachdrücklich: »Was sagst du? Diese Dreistigkeit geht doch über alle Begriffe! Ich rate dir …!« Mit dem Finger wies er in die Ferne.