[Habt Dank, ihr guten Leute!]

Habt Dank, ihr guten Leute,
Für dieses reiche Mahl,
Das ihr mir aufgetragen
In buntbekränzten Schüsseln
Und Goldpokal.

Mein Herze dürstet nimmer
Nach Weltgenuß und Ehr',
Im stillen Dorf zu leben
Als Mensch bei schlichten Menschen,
Was soll ich mehr?

Daß ich im Frieden atme
Und dankbar, angesichts
Der heiligen Wunder Gottes
Mich meines Lebens freue,
Sonst will ich nichts.

Ich werde nimmer müde,
Des Himmels Glanz zu schaun,
Auf seiner Wolken Spiele,
Auf seiner Flocken Reigen
Mein Lust zu baun.

Der Lüfte sanftes Wiegen
Und wild gewaltige Macht,
Der Wässer Steigen, Stürzen,
Hat stets mir Seligkeiten
Ins Herz gebracht.

Und sink' ich einst zu Grabe
Von heitrem Tageslicht,
Die Erde, ewig Rosen
Aus ihrem Schoße sendend —
Ich fürcht' sie nicht.

[Ich will nichts von dir.]

*