Jetzt kamen Freunde
Und taten mich in die Ferne führen.
Mein Lieb, das weinte.
Ich steig' zum Glück, sie bleibt zurück
Und klagt: »Ich wollt' dich gerne führen!« —
Ich finde Freude, Gut und Geld
Und alle hohe Ehr' der Welt. —
Endlich die Lieb' mich zur Heimat ruft,
Da find' ich die Maid in der Totengruft.
Drum sollst du dein Herz nicht versäumen.
— Es kann einem wunderlich träumen!
[Ich bin ein großer Herre!]
Ich gebe mir die Ehre
Und sing' ein Liedel fein,
Ich bin ein großer Herre,
Die ganze Welt ist mein.
Der Landmann, der mag säen
Und ernten Korn und Lein;
Doch Feldesblühn und -wehen
Zur Maienzeit ist mein.
Die Karner mögen tauschen
Und nutzen Baum und Stein,
Doch Waldesgrün und -rauschen
Und Waldesruh ist mein.
Wie arm sind doch die Reichen,
Vom Herzensfrieden fern,
Oft Knechte sondergleichen
Sind diese hohen Herr'n.
Sie streiten sonder Labe
Mit Schwert um Land und Meer;
Ich zieh' mit meinem Stabe
Erobernd hinterher.
Wie lustig ist das Wandern,
Die Sorgen sind ja klein;
Die schwere Welt ist andern,
Die schöne Welt ist mein.