[Anklage.]

Wenn die wilden Wetter schlagen
Und die giftigen Seuchen toben,
Welch ein grauses Heulen, Klagen,
An den hohen Himmel oben!

Großer Gott, für solche Armen
Hätt' ich wahrlich kein Erbarmen.
Hemmest du die bösen Wetter
Und die giftgeschwellten Seuchen,
Machen sie mit Kriegsgeschmetter
Aus sich selber tausend Leichen.

[Fürsprache.]

Doch, was auf Erden keimt,
O laß es reifen,
Und was im Menschen ruht,
Das laß erstehn.
O Gott, laß dieses irrende,
Nach deinen Höhen ringende,
Dies arme, herrliche Geschlecht
Nicht untergehn!

[Dem Dichter.]

Mein Sänger, laß' den Widerpart
Und sing' ein lustig Liedel,
Und lade sie zur Himmelfahrt
Mit einer hellen Fiedel.