„Guten Morgen, Lars,“ sagte er und kam in den Garten. „Ich soll zu Jes Land hinüber, der will meinen Rat haben wegen seines Jungen. Er kann selbst nicht kommen mit dem kranken Bein.“

„Wer ist das denn?“

„Weißt du nicht, von dem sagen sie ja, wenn er in Wanbyll steht, dann wirft die Nase noch Schatten bis Seegaade quer übers Wasser, so lang ist sie.“

Lars lachte in sich hinein und nickte.

„Aber dich muß ich auch was fragen,“ sagte Jakob, „wegen Jung-Klaus.“

„Na schieß los, Jakob! Ist der Jung ungezogen in der Schule?“

„Das ist es nicht. Ein Musterkind ist er ja gottlob nie gewesen. Dazu hat er zu viel Leben im Blut. Aber der Jung ist klug. Du solltest ihn was lernen lassen.“

Lars schwieg und sah wieder vor sich über das blaue Wasser in die blaue Luft hinein. Er griff nach der Pfeife neben sich und steckte sie bedächtig an. Langsam tat er ein paar tiefe Züge. Dann nahm er sie heraus und rief: „Klaus!“

„Vater!“ antwortete es aus dem Hause.

„So, nun sag’s ihm, Jakob.“