Da fing Jakob Lind an und sprach bedächtig und freundlich, und Klaus stand da, stämmig und groß in der blauen Wolljacke, ein wenig breitbeinig, so, als wollte er recht festen Halt haben an der Mutter Erde, und sah Jakob stramm in die Augen. Und Jakob setzte es ihm auseinander, daß er bei den Büchern bleiben und etwas Tüchtiges werden könne. „Vater könnte das wohl durchsetzen, wenn du gern möchtest.“
„Was sollte es denn sein?“ fragte der Jung’.
„Na — vielleicht Schullehrer,“ sagte Jakob.
„Oha“, sagte der Jung’. Lars lachte. „Na, was möchtest du denn werden, du Däskopf?“ fragte er.
„Ich möchte wohl werden wie du, Vater,“ sagte Klaus und sah in fest an.
„Warum denn?“
Da steckte Klaus die Hände tief in die Hosentaschen und besann sich. „Weißt du, Vaa, das Fischen mag ich wohl leiden, immer so da draußen auf dem Wasser, und dann“ — er grub die Hände noch tiefer, „dir hat keiner was zu sagen, du tust gerade, wie du willst, so möchte ich auch sein.“
Da sahen sich Vater und Sohn noch einen Augenblick in die Augen.
„Na, denn lauf wieder zu Mutter!“ sagte Lars. — Es dauerte gar nicht lange, da kam von hinter dem Hause das trauliche Getön einer Ziehharmonika durch die Frühlingsluft.