„Naa,“ sagte Lars, „ans Leben wird’s jawohl nicht gleich gehen!“
„Lars, du bist jetzt verrückt mit der Arbeit. Das hat ja keinen Zweck, so ein Quälen auf Tod und Leben.“
„Ich weiß nicht, Peter, aber mir ist jetzt immer so, als ob das alles einen Zweck hat, was so im Ernst gearbeitet wird. Wenn man’s auch nicht gleich merkt.“
Peter sah ihn an: „Meinst du etwa, daß das Ganze mit der Vereinigung und so was alles doch einen Sinn gehabt hat und einmal wieder zurecht kommt?“
„Ich weiß nicht, Peter, aber ich glaube das wohl. Das hat einmal Leben gehabt und Wurzel geschlagen, nun wird’s zu seiner Zeit schon wieder ausschlagen. Totkriegen können sie so einen Gedanken nicht, wenn er lebendig ist.“
„Hmm!“ machte Peter nachdenklich. „Christen Matthies hat mir Sonntag gesagt, drüben sprächen sie eher mehr davon als früher, und auf Kords schimpften immer mehr. Sein könnte es ja.“
„Na vielleicht erlebe ich’s nicht mehr,“ sagte Lars und sah in das graue Wolkengeschiebe hinein: „Sieh, da kommt wahrhaftig ein bißchen Sonne durch, und der Schnee fängt auch an zu kleben. Glaubst du, daß die zwei andern bange sind, in der Rinne zu fischen?“
Peter hob bedenklich die Schultern und rauchte in langen Zügen.