Aber hinter ihnen von der Schleuse her dröhnte es auf — ein donnernd lachendes Brüllen.

Sie schrie ihren Sieg hinaus in die Nacht, und mit den schwarzen Armen und den vortastenden weißen Fingern packte sie in das Land hinter dem Damm und nahm es zu eigen. Schneller, immer schneller kamen die weißen Finger heran und griffen aus der Finsternis hinter den laufenden Männern her. Schon ging ihnen das Wasser fast bis zum Knie.

Bei den kleinen Häusern war es ein Wühlen, Rennen und Rufen. Und die schwarzen Arme waren schon heran, und klatschend griffen die weißen Finger an den Mauern herauf.

Die Männer wateten knietief im Wasser, als sie die Ziegen und Schweine herausschleppten.

Maurer Nissens Frau jammerte laut und aufgeregt. Jetzt packte sie Lars beim Arm: „Nu seh! Nu seh! Ach, mein Gott, da ist das Wasser halb die Stalltür herauf und das gute Schwein, das gute Schwein — oha, oha! — Kannst du’s nicht retten, Lars, mein Lieber? Ach, mein Gott!“

Lars hatte ein Kind auf dem Arm und zerrte eine Kuh hinter sich her. Er schüttelte den Kopf. „Soll ich denn wohl mitsamt Ihrem Schwein versaufen?“

Da stockte auf einmal Frau Nissens lautes Gejammer, und sie blieb stehen, wie angewurzelt.

„Na was nu?“ fragte Kords.

„Großvater ist noch drin!“