„Ist es immer noch so schwer da drüben?“ fragte er.

„Es geht schon“, sagte sie.

„Und Miete — hilft sie dir nicht?“ Seine Stimme klang fast hart.

„Sie kann wohl nicht,“ sagte Trina und sah zur Seite. Sie hatte den Kopf vorgebeugt, daß ein paar dunkle Haarsträhnen ihr über die Stirn hingen.

„Warum bleibst du denn dort?“

„Ich weiß nicht, aber es ist wohl überall schwer, und hier bin ich doch nah bei den Eltern. Sie sagen, in Hamburg oder so wäre es besser, aber ich fürchte mich.“

Da faßte er sie auf einmal bei der Hand. „Sieh mal, Trina, wir sind beide nicht so froh, und wir kennen uns von klein auf und könnten gewiß gut zusammen arbeiten, was meinst du, wollen wir’s nicht zusammen versuchen?“

Sie wurde flammend rot und dann wieder blaß und sah ihn an, als wenn er in fremder Sprache gesprochen hätte. Da fragte er noch einmal:

„Wollen wir uns heiraten, Klein-Trina?“

Da sah sie zu ihm auf mit hell strahlendem Glück in den Augen, daß er sie bei der Hand nahm und mit ihr zu Mutter Stina ging. Und sie merkte es gar nicht, daß er nicht so froh aussah. —