Lars und Dora schüttelten den Kopf, denn nun das Fieber vorüber war, fing Trina an, wirres Zeug zu reden.
Es war an einem sonnigen Morgen, als sie zum erstenmal aufstand. Dora und Lars waren beide bei ihr.
Als Trina die Füße aufsetzte, sahen sich Lars und Dora entsetzt an, weil sie so wild und laut aufgelacht hatte.
Es zog sich noch ein paar Tage hin, dann sagte ihnen der Arzt, daß Trina den Verstand verloren habe. Es sei nicht selten nach dieser Krankheit, aber es sei heilbar.
Als sie ein wenig kräftiger geworden war, fuhr eine Pflegerin mit ihr in die Landesirrenanstalt.
Dora Lassen weinte bitterlich an dem Tage, aber Lars sagte kein Wort. Mutter Stina saß und hielt mit der einen Hand Larsens und mit der andern Klein-Klausens Hand.
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Es waren nur wenige Monate, bis Trina wiederkam. Es sei eine entschiedene Besserung, sagten die Ärzte, aber es müsse noch auf sie geachtet werden.
Als sie Lars und ihr Kind sah, kam wieder das laute, breite Lachen, und Lars zog die Brauen zusammen wie in körperlichem Schmerz. Aber der Kleine sah sie mit großen, fragenden Augen an.
Auch Trinas Züge waren nicht dieselben geblieben. Sie waren breiter geworden, und es war fast etwas Rohes in ihnen.