Arjuna

Sieht so unsere Liebe aus?

Chitra

Ja, so und nicht anders! Was soll das Klagen? Was sich für müßige Tage schickt, sollte sie nicht überdauern. Lust wandelt sich in Schmerz, wenn ihr die Tür verschlossen ist, aus der sie scheiden soll. Nimm meine Liebe hin und halte sie, so lange sie währen darf. Laß nicht des Abends satte Zufriedenheit mehr fordern, als das morgendliche Verlangen ernten kann ... Der Tag ist vorüber. Nimm dies Blumengewinde. Ich bin müde. Nimm mich in Deine Arme, Geliebter, und laß alles eitle unzufriedene Gezänk verstummen in der süßen Vereinigung unserer Lippen.

Arjuna

Still, horch, Geliebte, der Klang der Gebetsglocken aus dem fernen Dorftempel gleitet auf der Abendluft über die schweigenden Wipfel.

[FÜNFTE SZENE]

IM TEMPEL

Vasanta